Latein

Zukunft braucht Herkunft: Latein

 

 

Kurzprofil des Faches

Im Lateinunterricht erschließt du dir die Antike und das, was sie für spätere Zeiten (unsere eingeschlossen!) bewirkt hat. Dabei kann man sich mit einer Fülle von ganz verschiedenen Themen beschäftigen. Allein die lateinischen Schriftsteller aus Antike, Mittelalter und Neuzeit bieten eine große Auswahl an interessanten Stoffen:

Die Dichter Catull und Ovid durchleben alle Höhen und Tiefen der Liebe, die Geschichtsschreiber Livius und Sallust machen römische Geschichte lebendig, Caesar liefert Diskussionsstoff über das Streben nach Herrschaft und Macht, der Redner und Philosoph Cicero gibt Anlass, sich über Grundprobleme des menschlichen Lebens Gedanken zu machen. Die Carmina Burana zeigen ein Bild von der Lebensfreude und dem Witz der Menschen im Mittelalter, der Humanist Thomas Morus fragt nach, wie ein idealer Staat gestaltet sein sollte.

Aber auch der Blick in die Alltagswelt der "alten" Römer ist spannend: wie ein Altersgenosse vor 2000 Jahren die Schule erlebt hat, was man anhatte und aß, wie man seine Freizeit verbrachte. Das und viele andere Dinge erfährt man direkt aus erster Hand.

 

Die Fachschaft im Schuljahr 2018/19

  • StR i. Bv. K. Groh
  • OStR J. Handbaum
  • StRin P. Schwärzler-Brunner
  • StD R. Völkl (Fachbetreuung)
  • OStRin U. Waldhier

 

Aktuelles

Mein Gott - bist du schön!!! (Mythos des Monats)

Er konnte seine Augen nicht mehr abwenden! Er musste einfach hinsehen! Solch gewaltige Schönheit hatte er noch nie erlebt!
Er winkte - der andere winkte zurück! Er lächelte - der andere lächelte zurück! Er streckte seine Hand nach ihm aus - der andere tat es ihm gleich!
Bei aller Faszination bemerkte er nicht, dass er in sein Spiegelbild verliebt war!

Wer kennt das nicht: Man ist verliebt, und der andere will nichts von einem wissen.
Es ist eine tragische Geschichte, die uns der Mythos des Monats Echo und Narciss erzählt, eine eigentlich doppelt unglückliche Liebe.
Da ist eine Frau, eine Nymphe namens Echo, die sich in einen wunderschönen Jüngling verliebt, aber stets von ihm zurückgewiesen wird. Darüber hinaus kann sie sich nicht richtig artikulieren: Juno, die Ehefrau des Göttervaters Jupiter, hatte sie dazu verurteilt, nur noch die letzten Silben eines Satzes wiederholen zu können.
Aber auch der Jüngling, sein Name Narciss und sich seiner Schönheit bewusst, will nichts von ihr wissen. Als er ruft: "Wer bist du? Kennst du mich?" hört er nur die Worte: "…ich - … ich - …ich."
Zu allem Unglück erblickt der Jüngling ein Bild von sich in einem Teich. Er ist ganz hingerissen und verliebt sich unsterblich in sein eigenes Spiegelbild, ohne es zu merken! Und so liegt er Tag und Nacht am Teich bei seinem Spiegelbild, betrachtet es selbstverliebt und bemerkt dabei nicht, dass ihm die Kräfte schwinden und er nach und nach an seiner Selbstverliebtheit zergeht.
Das einzig, was von ihm bleibt, ist eine Narzisse, die an genau dieser Stelle zu wachsen beginnt, an der er lag.

Und so nehmen Inhalte aus dem Mythos, sowie Sentenzen zu Schönheit und unglücklicher Liebe Sie bereits in der Eingangshalle des GMG an die Hand und führen Sie Stück für Stück zum Latein-Schaukasten in den ersten Stock, wo Sie sich gerne selbst prüfen können, ob Sie ein Narzisst sind - Spiegel wären reichlich vorhanden!

Zur Interpretation ->

Abgestürzt! (Mythos des Monats)

Es gab nur einen Weg in die Freiheit: Die Lüfte! Nach langer Vorbereitung war es soweit: Es konnte losgehen. Doch irgendwas lief schief! Lief gar nicht gut! Ikarus war zu nah an der Sonne! Flieg doch tiefer! Nein! Oh Gott!!!

Schon mal abgestürzt? – Nein, natürlich nicht mit dem Flugzeug! Aber vielleicht doch im übertragenen Sinne. Darauf nämlich will der Mythos von Dädalus und Ikarus hinaus. Beide sind Gefangene des Königs Minos auf Kreta. Es bleibt nur ein Weg für die Flucht: Die Lüfte. Dädalus tüftelt und bastelt für sich und seinen Sohn Flügel aus Federn und Wachs. Sie wagen es! Doch Ikarus kommt der Sonne zu nahe – trotz Warnungen des Vaters –, das Wachs schmilzt und Ikarus stürzt in den Tod. Und so nehmen Sätze aus dem Mythos, die an Luftballons hängen, Sie bereits in der Eingangshalle des GMG an die Hand und führen Sie Stück für Stück zum Latein-Schaukasten in den ersten Stock, wo Ikarus gerade abstürzt.

Zur Interpretation:

Mythos des Monats: Theseus und der Minotaurus

(Zwei-) Monatliche Ausstellung im Latein-Schaukasten des GMG

Haben Sie den roten Faden verloren?
Dann sollten Sie ihn schnellstens wieder aufnehmen. Denn ohne den sprichwörtlichen Ariadne-Faden sind Sie verloren! Auch der mythologische Held Theseus, der den Minotaurus – ein Wesen halb Mensch, halb Stier – in einem Labyrinth besiegte, hätte ohne den berühmten Ariadne-Faden aus demselbigen nicht wieder herausgefunden. Und so nimmt Sie der rote Faden an die Hand und führt Sie vom Haupteingang des GMG bis hinauf in den ersten Stock zum Latein-Schaukasten.

Antike Masken in neuer Optik

Aischylos, Sophokles, Euripides sind Namen bekannter griechischer Schriftsteller. Das Thema griechisches Theater und der Inhalt diverser Stücke wird im Lateinunterricht der siebten Jahrgangsstufe thematisiert. In einem Projekt erstellten Schülerinnen und Schüler der Lateingruppe 7d/b Masken, wie sie in einer modernen Aufführung heute vorkommen könnten

Mutate mundum!

Abite - mutate mundum et vos!

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