Biologie

An der Schwelle jeder wissenschaftlichen Betrachtung der Welt steht die Verwunderung.

Wilhelm Röpke

 

Kurzprofil des Faches

Biologie ist neben Biologie ZelleChemie und Physik einer der drei Eckpfeiler der Naturwissenschaften, die in zahlreichen Überlappungsbereichen miteinander verbunden sind. Vor allem in der Biologie sind in den letzten Jahren spektakuläre Fortschritte und Ergebnisse erzielt worden, wodurch gerade von dieser Naturwissenschaft eine große Innovation und Faszination ausgeht. Biologische Erkenntnisse haben beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, Gentechnik, Reproduktionsbiologie, Biotechnologie und Umwelt hohe gesellschaftliche Relevanz und gewinnen zunehmend wirtschaftliche Bedeutung. Die Erkenntnisse der Humanbiologie und die Evolutionstheorie beeinflussen überdies in hohem Maß unser Selbstverständnis und unser Weltbild.

Die von der Natur ausgehende Faszination und das Wissen, dass der Mensch seine Umwelt nachhaltig beeinflusst, zugleich aber Teil derselben ist, führen Schülerinnen und Schüler zur Achtung vor dem Lebendigen und zur Verantwortlichkeit des Menschen für sein Handeln.

Im Biologieunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler den Weg empirischer Erkenntnisgewinnung kennen und auf der Grundlage von erkannten Gesetzmäßigkeiten Vorhersagen zu machen.

Handlungsorientierte Unterrichtsverfahren leisten einen Beitrag zum Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die allen naturwissenschaftlichen Fächern gemeinsam sind. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand der Planung und Durchführung von Experimenten genaues Beobachten, klares Beschreiben sowie sachgerechtes Darstellen und Interpretieren. Zunehmend setzen sich die Jugendlichen im Unterricht mit anspruchsvollen, anwendungsbezogenen Fragestellungen auseinander, die ein fächerverbindendes, vernetztes Denken unter Rückgriff auf biologisches Basiswissen voraussetzen. Das Arbeiten mit Modellvorstellungen fördert das Abstraktionsvermögen und schulen das logische Denken. Der Biologieunterricht vermittelt anschlussfähiges Orientierungswissen, das den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an der Kommunikation und an Entscheidungsprozessen, die biologische Fragestellungen betreffen, in der Gesellschaft ermöglicht.

Für das Selbstverständnis des Menschen ist das Fach Biologie von Grundlegender Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Einzigartigkeit jedes Lebewesens, dies führt zur Bereitschaft, sich selbst zu akzeptieren und aktiv an der Erhaltung der eigenen Gesundheit beizutragen, aber auch zu einem respektvollen Verhalten gegenüber den Mitmenschen und allen anderen Lebewesen.

Biologie ZelleDie unmittelbare Begegnung mit der Schönheit und Vielfalt der Natur und das Erleben von Tieren und Pflanzen in ihren Lebensräumen sind für die Schülerinnen und Schüler von unschätzbarem Wert. Dies stärkt nicht nur den emotionalen Bezug zur Tier- und Pflanzenwelt, sondern gibt auch Anstöße zur sinnvollen Freizeitgestaltung und fördert die Verbundenheit zum Heimatraum.

Aus der Beschäftigung mit den Lebewesen und Lebensvorgängen in ihrer Komplexität und wechselseitigen Abhängigkeit erwächst die Bereitschaft für vorausschauendes Handeln zum nachhaltigen Schutz der Lebensgrundlagen in Verantwortung für nachfolgende Generationen.

 

Die Fachschaft im Schuljahr 2017/18

  • OStRin K. Englmann
  • StR S. Fuchs (Fachbetreuung)
  • StRin B. Hammer
  • StRin A. Huber-Jödicke
  • StD W. Kraus
  • OStR Dr. C. Preitschaft
  • LAv J. Richthammer

 

Zusammenarbeit mit anderen Fächern

Der Biologieunterricht greift bei der Beschreibung der Phänomene auf Gesetze und Methoden der Physik, der Chemie und der Mathematik zurück. Bezüge zur Technik bieten vor allem die Biotechnologie und die die Bionik, die in der Natur nach Vorbildern für technische Lösungsansätze und der ökonomische Umsetzung sucht.

Inhaltliche Bezüge bestehen zu den Fächern der Gesellschafts- und Geisteswissenschaften. So bietet sich im Rahmen von Projekten eine fächerübergreifende Zusammenarbeit besonders in den Bereichen Familien- und Sexualerziehung, Suchtprävention sowie Gesundheitsförderung und Umweltbildung an. Darüber hinaus liefert der Biologieunterricht Kenntnisse, die im Fach Geographie bei der Behandlung von Natur- und Kulturräumen aufgegriffen werden. In der Gesellschaft kontrovers diskutierte Themen, die an Grenzfragen der menschlichen Existenz heranreichen, führen zur Zusammenarbeit mit den Fächern Ethik sowie katholische und evangelische Religionslehre.

Der faszinierende Formenreichtum der Natur ist eine Wichtige Quelle für die Entfaltung von Fantasie und Kreativität auch im künstlerischen Bereich und liefert damit einen Beitrag zur ästhetischen Bildung.

 

Lehrwerke

Folgende Lehrwerke sind am GMG für das Fach Biologie eingeführt:

  • 5. Jahrgangsstufe NuT Biologie/Naturwissenschaftliches Arbeiten, C.C.Buchner 
  • 6. Jahrgangsstufe NuT Biologie, Cornelsen
  • 8. - 10. Jahrgangsstufe Nautilus, BSV
  • 11. - 12. Jahrgangsstufe Fokus Biologie, Cornelsen

 

Aktuelles

Batman - Joker rises ....

Das GMG lässt es krachen. Rund 300 Zuschauer bewunderten vergangenen Donnerstagabend die Chemie-Show in der Mensa des Gregor-Mendel-Gymnasiums. Unter dem Titel „Batman - Joker rises“ hielten 6 Lehrer und 16 Schüler des P-Seminars Chemie unter der Leitung des stellvertretenden Schulleiters, Studiendirektor Werner Kraus, und des Chemie-Fachschaftsleiters, Studienrat Dr. Christian Preitschaft, die Gäste in Atem.    Zur Bilderstrecke>>

Batman am GMG!

Am 26. November um 19:30 Uhr veranstalten Schüler des P-Seminars Chemie eine Chemieshow am GMG. Unter dem Titel: Batman: The Joker Rises beweisen sie ihr schauspielerisches Können und unterhalten das Publikum mit spannenden Experimenten. Bei freiem Eintritt ist die gesamte Schulfamilie dazu herzlich eingeladen. Die Aufführung findet in der Mensa oberhalb der Dreifachsporthalle statt.

Rama Dama 2013

Diesem Aufruf der Stadt Amberg folgten am 23.10.2013 die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10c. Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und jeder Menge Müllbeutel machten sich die Schüler in Kleingruppen daran die nähere Umgebung der Schule vom herumliegenden Müll zu befreien. Unterstützt wurden die Schüler von den beiden Lehrkräften StRin Ferstl und StRefin Weimann. Anfangs noch etwas zaghaft entbrannte nach ersten kuriosen Funden ein Wettkampf um das spektakulärste Fundstück. Dabei wurde auch nicht davor zurückgeschreckt tief in Gebüsche hineinzukriechen.

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