Unternehmertypen vom GMG gewinnen beim Existenzgründerwettbewerb "Ideen machen Schule"

Mit ihrem Geschäftskonzept für eine vernetzte Schule sicherte sich die Schülergruppe SmartSchool vom Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg den ersten Platz beim regionalen Finale des Wettbewerbs Ideen machen Schule. Ein halbes Jahr lang hatten die Zehntklässler Christoph Lösch, Fabian Baumer und Felix Hüttner im Wirtschaft & Recht-Unterricht an ihrer Unternehmensidee gearbeitet und schließlich die Jury aus IHK-Experten und Gründungsberatern „vollkommen überzeugt“.
Ganz im Digitalisierungstrend hatten die Schüler die Idee vernetzter Geräte im SmartHome aufgenommen und ein für Schulen geeignetes Steuerungs- und Informationssystem entwickelt: Sind die Fenster auf? Die Heizung schaltet sofort ab. Wer muss die Tafel wischen? Am Ende der Stunde werden die Schüler automatisch informiert. Ist der Beamer ausgefallen? Der Hausmeister wird umgehend darauf hingewiesen. Gibt es einen Feueralarm? Das System sagt, was zu tun ist.
Doch eine gute Geschäftsidee alleine macht noch lange kein erfolgreiches Unternehmen: Wie stellt man sowas her, was wird es kosten und wer wird es kaufen? Wie macht man sich bekannt und welches Image braucht das Unternehmen? Gibt es Konkurrenzprodukte? Woher kommt das notwendige Kapital? Wer führt die Geschäfte und haftet? Diese und viele weitere Fragen mussten erfolgreich beantwortet werden, um ein gelungenes Gründungskonzept zu erstellen. Nicht allen Teams der zehnten Klassen gelang dies so hervorragend wie dem Team SmartSchool.

Bei der Präsentation ihres Geschäftsmodells zeigten sich die Experten aus der Praxis nicht nur von der gekonnten Produktpräsentation durch Fabian Baumer und dem hochwertigen, eigens von Felix Hüttner angefertigten Prototyp beeindruckt, sondern insbesondere auch von der fundierten Sachkenntnis und der durchdachten Wachstumsstrategie vom Produkt zur Dienstleistung, die Christoph Lösch souverän und eloquent erläuterte. Gründungsberater und Jurymitglied Walter Schenke betonte in seiner Bewertung denn auch, dass die Schüler ein sehr überzeugendes Konzept zu bieten hätten, wie er es in seiner praktischen Tätigkeit nicht oft zu sehen bekäme.
Als eines der besten Teams in Bayern dürfen die Schüler des wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums ihr Konzept nun Anfang Juli noch einmal beim Landesfinale, unter anderem vor Kultusminister Bernd Siebler vorstellen.