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Buongiorno Italia - Das GMG erweitert sein Austauschprogramm

Es war ein Gespräch zwischen dem Kulturreferenten der Stadt Amberg, Wolfgang Dersch, und Oberstudiendirektor Peter Welnhofer, dem Schulleiter des Gregor-Mendel-Gymnasiums, in dem die Idee entstand, die Schule in das Partnerschaftsprogramm Amberg – Desenzano einzubinden. Ein passender und attraktiver Partner war schnell gefunden: die Scuole Rogazionisti di Desenzano.

Nachdem der erste Besuch der Italiener in Amberg zur Vorweihnachtszeit schon sehr gut verlief, war die Vorfreude auf Amberger Seite groß, in die Lombardei zu reisen. In Begleitung von Oberstudienrätin Kerstin Engelmann, Oberstudienrat Dr. Christian Preitschaft und Oberstudiendirektor Peter Welnhofer machte man sich auf die Reise. Der Schulleiter der Scuole Rogazionisti, Professore Fiorenze Pienazza hatte seinen deutsche Kollegen extra persönlich eingeladen. Professore Pienazzo war es, der als damaliger Bürgermeister von Desenzano zusammen mit Alt-Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer die Städtepartnerschaft begründet hatte.

Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die Schule liegt in einem rund 400 Meter langen Park unmittelbar am Südende des Sees mit direktem Zugang zum Wasser. Für die nur circa 200 Schülerinnen und Schüler wurde an eine ehemalige Villa ein in der Architektur angepasster Trakt angebaut.

Da es sich um ein Sportgymnasium handelt, stehen entsprechende Sportanlagen bereit. Natürlich besuchten die deutschen Schülerinnen und Schüler den Unterricht. Da dieser aber am frühen Nachmittag endet, blieb genügend Zeit für Freizeitaktivitäten. Natürlich durfte auch das obligatorische Fußballländerspiel nicht fehlen. Dieses konnten die Italiener knapp für sich entscheiden, ein ganz kleiner Trost für die verpasste WM.

Im Begleitprogramm war es für die Gastgeber nicht schwer, mit dem zu beeindrucken, was ihre Heimat zu bieten hat. Es gab natürlich den offiziellen Empfang im Rathaus, gefolgt von einem Besuch des Markts und einer Stadtführung. Ein ganzer Tag gehörte einer Besichtigungstour des südlichen Gardasees mit Bootsfahrt und Besuchen in Bardolino und Lazise.

Der unbestrittenen Höhepunkt des Besichtigungsprogramms war aber der Tag in Venedig, das weniger als zwei Autostunden entfernt liegt. Die Schülerinnen und Schüler hatten nach einem gemeinsamen Spaziergang vom Dogenplatz zur Rialtobrücke reichlich Zeit, die wohl außergewöhnlichste Stadt Europas auf eigene Faust zu erkunden - und das bevor der Tourismus mit voller Wucht einsetzt. Obwohl das Gregor-Mendel-Gymnasium bereits über sechs Partnerschulen weltweit verfügt, soll nach den Worten von Oberstudiendirektor Welnhofer dieser Austausch wegen seiner Attraktivität und äußerst positiven Einstellung auf beiden Seiten unbedingt fortgeführt werden, biete er doch den deutschen Jugendlichen die Möglichkeit, Italien authentisch und nicht nur als Touristen zu erleben. Und die Italiener freuen sich bereits wieder auf Bayern, besonders auf die Weihnachtsmärkte!